Für selbst gemachte Tortellini rollst du frischen Eierteig sehr dünn aus, schneidest ihn in Quadrate von 4–4,5 cm Seitenlänge und setzt jeweils eine kleine Portion kompakte Füllung darauf. Falte jedes Quadrat zu einem Dreieck, lege die beiden unteren Ecken um deine Fingerspitze und drücke sie zusammen. Arbeite in kleinen Portionen, damit der Teig geschmeidig bleibt: Trockene Ränder, zu viel Füllung oder eingeschlossene Luft erschweren das Formen und können dazu führen, dass die Tortellini nicht richtig geschlossen bleiben.
Die typische Form der Tortellini
Ein klassischer Tortellino beginnt als Quadrat. Nach dem Füllen wird es diagonal zu einem Dreieck gefaltet. Anschließend werden die beiden unteren Ecken um eine Fingerspitze gelegt und zusammengedrückt. So entstehen der kompakte Ring und die aufgerichtete Spitze, die man mit den Tortellini aus Bologna und Modena verbindet.
Diese Reihenfolge ist wichtig, denn nicht jede gefüllte Pasta wird mit demselben Werkzeug geformt. Für Ravioli wird die Füllung häufig zwischen zwei Teigbahnen eingeschlossen; anschließend werden die Ränder ausgeschnitten und verschlossen. Tortelli können je nach regionaler Tradition und Füllung quadratisch, rund, rechteckig oder halbmondförmig sein. Tortellini werden aus ausgeschnittenen Quadraten von Hand gefaltet.
Für diese Methode hilft ein glattes Teigrädchen dabei, die Teigbahn in gleichmäßige Quadrate mit geraden, unverzierten Kanten zu teilen. Zuerst wird geschnitten, anschließend mit den Fingern verschlossen und geformt. Wenn du diese Schritte auseinanderhältst, erkennst du leichter, ob ein Problem am Teig, an der Füllung oder am Falten liegt.
Die Form sieht aufwendig aus, doch die eigentliche Bewegung ist kurz: Quadrat, Dreieck, um den Finger legen, zusammendrücken. Die meisten Schwierigkeiten entstehen schon vor dem letzten Zusammendrücken, meist durch angetrockneten Teig, eine zu große Portion Füllung oder Mehl auf den Rändern.
Tortelliniteig und Füllung für vier Personen
Dieses Rezept für die heimische Küche ergibt vier Portionen als ersten Gang in Brühe, etwa 500–550 g ungekochte Tortellini. Die genaue Menge hängt von der Teigdicke, den Abschnitten und der Füllmenge ab. Plane etwa 2–3 Stunden zum Vorbereiten und Formen sowie rund 24 Stunden Kühlzeit für die Füllung ein. Beim ersten Versuch kann es etwas länger dauern.
Zutaten
Für den Teig
- 200 g italienisches Mehl Tipo 00, außerdem etwas zum Bestäuben
- 2 große Eier, ohne Schale etwa 100 g
Für die Füllung
- 50 g Schweinerücken, vor dem Garen gewogen
- 50 g Prosciutto crudo
- 50 g Mortadella Bologna
- 75 g fein geriebener Parmigiano Reggiano
- 25 g verquirltes Ei, ungefähr ein halbes großes Ei
- 5 g Butter
- 1 kleiner Rosmarinzweig und 1 kleine, leicht angedrückte Knoblauchzehe
- Etwas frisch geriebene Muskatnuss
Zum Servieren
- Etwa 2 Liter Brühe aus Rindfleisch und Huhn oder Kapaun
- Nach Wunsch zusätzlicher Parmigiano Reggiano
Die Füllung vorbereiten
Bereite die Füllung am Vortag zu. Gare den Schweinerücken mit Rosmarin und Knoblauch schonend in der Butter, bis er durchgegart ist. Entferne die Kräuter und den Knoblauch, lege das Fleisch auf einen sauberen Teller und lass es zügig abkühlen. Gib den Bratensaft nicht zur Füllung.
Zerkleinere das abgekühlte Schweinefleisch, den Prosciutto und die Mortadella sehr fein. Vermische alles mit Parmigiano, verquirltem Ei und Muskatnuss zu einer zusammenhängenden Masse. Wiege das verquirlte Ei vor dem Hinzufügen ab: Ein ganzes Ei würde diese kleine Menge zu weich machen. Schinken, Mortadella und Käse bringen bereits reichlich Salz mit.
Decke die Füllung ab und stelle sie etwa 24 Stunden in den Kühlschrank, damit sich die Aromen verbinden. Sie sollte so fest sein, dass eine kleine Portion ihre Form hält. Nimm immer nur eine kleine Menge mit an die Arbeitsfläche und lass den Rest im Kühlschrank.
Die Konsistenz ist ebenso wichtig wie der Geschmack. Eine warme oder feuchte Füllung weicht die Teigbahn von unten auf und erschwert das Verschließen. Achte darauf, dass das Fleisch sehr fein zerkleinert ist und keine festen Stückchen enthält, die den dünnen Teig beschädigen könnten. Die Masse sollte ordentlich in der Mitte eines Quadrats sitzen, ohne zu den Rändern zu verlaufen.
Den Teig zubereiten und ruhen lassen
Gib das Mehl auf das Arbeitsbrett, forme eine Mulde und schlage die Eier hinein. Verquirle sie mit einer Gabel und arbeite dabei nach und nach das Mehl ein. Füge alles zu einem Teig zusammen und knete ihn etwa 10 Minuten, bis er fest und glatt ist. Decke ihn gut ab und lass ihn vor dem Ausrollen mindestens 30 Minuten ruhen.
Eiergröße und Wasseraufnahme des Mehls können variieren. Bleibt der Teig nach dem Vermischen krümelig, befeuchte deine Hände und knete weiter. Ist er klebrig, bestäube ihn leicht mit Mehl. Gib nicht zu viel auf einmal hinzu. Nach der Ruhezeit sollte sich der Teig ausrollen lassen, ohne sich stark zusammenzuziehen.
Lege vor dem Ausrollen das Brett, das Teigrädchen, die Füllung und ein leicht bestäubtes Tablett griffbereit hin. Lass neben dem Brett Platz für den abgedeckten Teig. Wenn alles bereitsteht, kannst du direkt vom Schneiden zum Füllen übergehen, ohne die frischen Quadrate offen liegen zu lassen, während du ein Tablett suchst oder die Arbeitsfläche freiräumst.
Die Sfoglia ausrollen und gleichmäßige Quadrate schneiden
Tortellini brauchen eine dünne, geschmeidige Teigbahn, die auf Italienisch Sfoglia heißt. Ist sie zu dick, werden die Stellen schwer und teigig, an denen die Ecken überlappen. Ist sie zu empfindlich, kann sie um die Füllung herum reißen. Rolle jeweils nur ein kleines Stück Teig aus und halte den Rest abgedeckt.
Beginne bei einer Nudelmaschine mit dem größten Walzenabstand und verringere die Dicke schrittweise. Die Stufennummern unterscheiden sich je nach Maschine. Verlasse dich deshalb lieber auf den Teig als auf eine bestimmte Einstellung. Du solltest den Schatten deiner Hand durch die Teigbahn erkennen können, sie aber noch ohne Löcher oder ausgefranste Ränder vom Brett heben können. Mit dem Nudelholz drehst du den Teig regelmäßig und arbeitest von der Mitte nach außen, bis die gesamte Bahn gleichmäßig dünn ist.
Verwende Mehl sparsam. Das Brett sollte trocken sein und der Teig sich sauber lösen lassen, doch zu viel Mehl auf der Oberfläche verhindert, dass die gefalteten Ränder aneinanderhaften. Klebt die Teigbahn leicht, bestäube das Brett dünn. Fühlt sie sich ledrig an oder bekommt beim Biegen Risse, ist sie bereits zu trocken.
Schneide einen handlichen Streifen ab und decke die übrige Sfoglia zu. Teile den Streifen mit einem glatten Teigrädchen in Quadrate von 4–4,5 cm Seitenlänge. Schneide zunächst parallele Bahnen und führe dann die Querschnitte im rechten Winkel dazu aus.
Vergleiche die ersten Quadrate miteinander. Kleine Abweichungen sind unproblematisch. Bei deutlich unterschiedlichen Größen musst du jedoch jedes Mal die Füllmenge und die Fingerhaltung anpassen. Gleichmäßige Quadrate erleichtern es, die Bewegung zu lernen.
Tortellini Schritt für Schritt falten
Lege nur so viele Quadrate bereit, wie du füllen und schließen kannst, bevor ihre Ränder trocknen. Wenn du allein arbeitest, sind sechs bis zehn Stück auf einmal ein guter Anfang.
- Die Füllung aufsetzen. Gib eine kleine Portion in die Mitte des Quadrats. Beginne bei 4 cm Seitenlänge mit etwa ¼ Teelöffel, je nach Masse ungefähr 1–1,5 g. Nimm weniger, wenn sich die Ränder nur durch Dehnen zusammenführen lassen. Lass rundherum einen sauberen Rand frei.
- Die gegenüberliegende Ecke anheben. Falte das Quadrat diagonal zu einem Dreieck. Führe zuerst die beiden Ecken zusammen, damit die Ränder aufeinanderliegen.
- Die Luft herausdrücken. Drücke nahe an der Füllung beginnend vorsichtig in Richtung der offenen Seiten. Drücke dabei nicht die Füllung flach, sondern schiebe die Luft von ihr weg.
- Das Dreieck verschließen. Drücke die beiden Teigschichten von der Mitte zu beiden Enden hin zusammen. Haftet der Teig nicht mehr gut, berühre einen Rand mit einer kaum angefeuchteten Fingerspitze. Verwende nur so viel Wasser, dass der Rand leicht feucht wird.
- Die unteren Ecken herumlegen. Halte das Dreieck mit der Spitze nach oben. Lege die gefüllte Mitte an die Spitze deines Zeigefingers, führe die beiden unteren Ecken um den Finger und lass sie leicht überlappen.
- Zusammendrücken und abstreifen. Drücke die Ecken kurz und fest zusammen. Streife den Tortellino vom Finger, ohne den Ring auseinanderzuziehen. Die obere Spitze richtet sich von selbst auf, wenn die Ecken zusammenkommen.
Lege die fertigen Tortellini mit Abstand auf ein leicht mit Grieß oder Mehl bestäubtes Tablett. Die ersten sehen vielleicht noch ungleichmäßig aus. Achte vor allem darauf, dass sie geschlossen sind, statt eine perfekte Symmetrie erzwingen zu wollen. Sobald Füllmenge und Fingerhaltung gleichbleiben, wird meist auch die Form gleichmäßiger.
Als Rechtshänder findest du es möglicherweise angenehm, das Dreieck in der linken Hand zu halten und mit der rechten eine Ecke um den Finger zu führen. Tausche die Seiten, wenn es sich besser anfühlt. Entscheidend ist eine Technik, mit der du die Ecken wiederholt zusammendrücken kannst, ohne den Teig zu dehnen.
Häufige Probleme bei Tortellini und ihre Lösungen
Wenn Tortellini im Topf aufgehen, liegt das meist an mehreren kleinen Schwierigkeiten und nicht an einem einzigen großen Fehler. Prüfe schon am Arbeitsbrett Folgendes:
- Die Ränder haften nicht. Die Sfoglia ist angetrocknet oder es liegt Mehl auf der Naht. Verarbeite weniger Quadrate auf einmal, decke den übrigen Teig ab und entferne loses Mehl vor dem Falten.
- Das Dreieck ist mit Luft gefüllt. Du hast außen mit dem Verschließen begonnen. Drücke zuerst nahe an der Füllung und arbeite nach außen, damit die Luft entweichen kann.
- Die Füllung gelangt in die Naht. Die Portion ist zu groß oder zu weich. Nimm weniger und kühle die Masse. Fett oder Feuchtigkeit zwischen den Teigschichten schwächt die Verbindung.
- Der Teig reißt in der Mitte. Die Teigbahn ist möglicherweise zu dünn für die Füllung oder enthält ein hartes Stückchen. Rolle gleichmäßig aus und zerkleinere die Füllung sorgfältig.
- Der Ring geht wieder auf. Die Ecken überlappen zu wenig oder der Teig ist trocken. Führe sie ohne Dehnen weit genug übereinander und drücke sie einmal gezielt zusammen.
- Die gefaltete Stelle ist nach dem Kochen zu dick. Die Sfoglia war vor dem Formen zu dick. Rolle den nächsten Streifen schrittweise dünner aus, statt beim Falten stärker zu drücken.
Forme einen Tortellino zur Probe, bevor du den ganzen Streifen füllst. Warte eine Minute und prüfe die Naht. Geht er bereits auf dem Tablett auf, passe Feuchtigkeit oder Druck sofort an. Dieser kleine Test verhindert, dass sich derselbe Fehler durch die gesamte Portion zieht.
Das passende Teigrädchen für Tortellini
Ein glattes Teigrädchen ist praktisch, um die Quadrate mit geraden Kanten für Tortellini zu schneiden. Halte es senkrecht und schneide in einem durchgehenden Zug bis auf das Brett. Mehrere kurze Bewegungen können die Sfoglia verziehen, sodass die Ecken anschließend nicht mehr genau zusammenpassen.
Unser glattes Teigrädchen MARCO wird in Italien von Hand gefertigt und besitzt einen Kopf aus Messing sowie einen Griff aus Naturholz. Es ist für gerade Schnitte ausgelegt und eignet sich deshalb dazu, die Sfoglia erst in Streifen und dann in Quadrate zu teilen, bevor du sie von Hand faltest.
Wenn du auch gerne Ravioli zubereitest, entdecke unsere Ravioliausstecher aus Messing und Naturholz für runde, quadratische und weitere ausgestochene Formen.
Entferne nach dem Schneiden loses Mehl und beachte die Pflegehinweise des Herstellers. Messing und Naturholz sollten nicht eingeweicht werden. Reinige das Werkzeug nach dem Gebrauch und trockne es zügig ab, bevor du es verstaust.
Tortellini kochen, servieren und einfrieren
In Bologna werden Tortellini traditionell in einer guten Fleischbrühe serviert. Bringe die Brühe sanft zum Kochen, gib die Tortellini hinein, ohne den Topf zu überfüllen, und rühre einmal vorsichtig um, damit sie nicht zusammenkleben. Bei frisch geformten Tortellini mit dünner Sfoglia kannst du nach 2–3 Minuten erstmals den Gargrad prüfen. Dickere oder leicht angetrocknete Pasta braucht länger, gefrorene Tortellini meist einige zusätzliche Minuten. Betrachte diese Zeiten als Orientierung.
Verlasse dich nicht allein darauf, wann die Tortellini an die Oberfläche steigen. Probiere eines und prüfe besonders die dickste Stelle, an der sich die Ecken überlappen. Der Teig sollte zart sein, aber seine Form behalten, und die Füllung muss auch innen heiß sein. Bei sprudelndem Kochen stoßen die empfindlichen Stücke gegeneinander. Halte die Bewegung im Topf deshalb sanft.
Zum Einfrieren legst du die Tortellini zunächst in einer Lage auf ein Tablett. Sobald sie fest gefroren sind, füllst du sie in einen geeigneten Gefrierbehälter um. Koche sie direkt aus dem Gefrierschrank, damit die Nähte beim Auftauen nicht weich werden. Gib sie portionsweise hinein und lass die Flüssigkeit schonend wieder heiß werden.
Wenn du sie außerhalb der strengen Bologneser Tradition servieren möchtest, wähle eine leichte Sauce und vermische sie behutsam, damit die Form erhalten bleibt. Hebe die Tortellini mit einem Schaumlöffel heraus, statt einen vollen Topf in ein Sieb zu schütten. Die Sorgfalt beim Formen lohnt sich auch im letzten Moment des Kochens.
Ein guter Arbeitsrhythmus für selbst gemachte Tortellini
Gute Tortellini beginnen schon vor dem letzten Zusammendrücken. Eine gleichmäßige Sfoglia verhindert zu dicke Faltstellen, gleich große Quadrate erleichtern das Portionieren der Füllung, und saubere Ränder können gut aneinanderhaften. Lassen sich die ersten Stücke schlecht schließen, prüfe diese Punkte, bevor du deine Fingerhaltung änderst.
Am besten funktioniert ein kleiner, wiederholbarer Ablauf: einen kurzen Streifen schneiden, einige Quadrate füllen und falten, dann weiteren Teig aufdecken. So bleiben die Ränder geschmeidig und deine Hände lernen eine gleichmäßige Bewegung. Schneller wirst du später. Zunächst zählen ein geschlossenes Dreieck und fest verbundene Ecken.
Lege deinen ersten fertigen Tortellino als Größenvergleich neben das Brett. Wenn du die nächsten Stücke damit vergleichst, erkennst du zu viel Füllung oder ungleichmäßige Quadrate, bevor sich diese kleinen Abweichungen durch die gesamte Portion ziehen.
Häufige Fragen zum Selbermachen von Tortellini
Wie groß sollten die Teigquadrate für Tortellini sein?
Schneide Quadrate mit etwa 4–4,5 cm Seitenlänge, damit die Tortellini kompakt bleiben. Etwas größere Quadrate können das Üben erleichtern. Bleib innerhalb einer Portion aber bei derselben Größe, damit Füllmenge und Fingerhaltung für jedes Stück passen. Ein deutlich größeres Quadrat braucht eine andere Füllmenge und eine weitere Bewegung um den Finger. Wähle für deinen ersten Versuch eine Größe und bleib dabei, statt während der Arbeit zwischen kleinen und großen Stücken zu wechseln.
Kann ich Tortellini ohne Nudelmaschine zubereiten?
Ja. Rolle den ausgeruhten Teig mit einem Nudelholz zu einer gleichmäßig dünnen Bahn aus und schneide die Quadrate anschließend mit einem glatten Teigrädchen. Prüfe neben den Rändern auch die Mitte: Dickere Stellen fallen besonders dort auf, wo sich der Teig beim Falten überlappt. Verarbeite kleine Stücke und drehe den Teig beim Ausrollen regelmäßig. Eine Maschine erleichtert das dünne Ausrollen, doch das abschließende Formen erfolgt immer von Hand.
Wie verhindere ich, dass Tortellini beim Kochen aufgehen?
Halte die Ränder frei von Füllung, drücke eingeschlossene Luft heraus und verschließe den Teig, solange er geschmeidig ist. Entferne loses Mehl von der Naht und verwende nur bei Bedarf einen Hauch Wasser. Koche die Tortellini sanft und überfülle den Topf nicht. Geht ein Probestück auf, prüfe seine Naht, bevor du weitere formst.
Wie viel Füllung gehört in einen Tortellino?
Beginne bei einem Quadrat von 4 cm Seitenlänge mit etwa ¼ Teelöffel und forme ein Probestück. Das Dreieck sollte sich mit einem sauberen Rand schließen lassen, ohne dass Füllung in die Naht gedrückt wird. Musst du den Teig ziehen, damit die Ecken zusammenkommen, nimm weniger. Es ist besser, etwas Füllung übrig zu haben, als die letzten Quadrate zu überfüllen.
Woraus besteht die traditionelle Tortellinifüllung?
Eine traditionelle Bologneser Füllung enthält Schweinerücken, Prosciutto crudo, Mortadella Bologna, Parmigiano Reggiano, Ei und Muskatnuss. Das Schweinefleisch wird vor dem Zerkleinern gegart; die fertige Masse ruht vor dem Formen im Kühlschrank. Familienrezepte können davon abweichen. Lass für andere Füllungen Ricotta gut abtropfen, drücke gegartes Gemüse gründlich aus und entferne überschüssige Flüssigkeit von geschmortem Fleisch, damit die Masse kompakt bleibt.

